Eine Reise durch das Abendlicht

Das herrliche Wetter hat mich Mittwoch nach Feierabend dazu verleitet, den Pfaffen auf den Kopf zu steigen. Bevor der ganze Ostertrubel und Reiseverkehr in der Sächsischen Schweiz losgeht… Die Stimmung zum Sonnenuntergang war fantastisch. Außer zwitschernde Vögel und hämmernde Spechte völlige Ruhe. Der merkt man erstmal, dass sich der Pfaffenstein eigentlich in einer ruhigen Zone befindet. Keine großen Durchfahrtsstraßen in der Nähe, die Züge im Elbtal sind auch weit genug entfernt.

Zu Ostern wird sich das ändern. Spätestens Freitagmittag sind die Straßen in Pfaffendorf zugeparkt. Überfüllte Züge im Elbtal. Stau in Schandau. Ein Osterswochenende der Superlative steht vor der Tür. Die Wetteraussichten sind unverschämt gut. Trockener Fels erfreut alle Kletterer. Fotografen finden mit Meerblauen Himmel garantiert ein schönes Motiv. Immer mehr Leute suchen das Naturerlebnis im Freiübernachten. Viele merken langsam, dass Wandern nachweislich einen Gesundheitseffekt hat – auf Körper und Geist. Gastronomie und Hotelbranche freut es. Die Natur wirds verkraften. Letzlich ist jeder Mensch Tourist. Gast. User. Ganz wertungsfrei.
Auch wenn teilweise Panik geschoben wird: Waldbrandgefahr. Naturschutz. Felsstürze. Rettungshubschrauber. Einfach mal Ruhe walten lassen. Wenn man das Elbsandsteingebirge genauer kennt, findet man zum Glück jederzeit (s)einen Ruhepol. Gestern der Pfaffenstein. Morgen der…… ? Ne, verrat ich nicht. 🙂

Hier die Reise durch das Abendlicht

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