Eine Joggingrunde im Cottaer Busch

Denkstein

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Was man während einer einstündigen Joggingrunde zwischen Berggießhübel, Gersdorf und Cotta vor die Linse bekommt ist mir direkt ein Blogbeitrag wert. Herrliche Waldwege. Bemerkenswerte Kleinode am Wegesrand. Nix spektakuläres, klar. Aber am „Rande der Sächsischen Schweiz“ vereinigen sich Abgeschiedenheit, Ruhe und Erholung.

Obwohl es direkt vor meiner Haustür liegt, habe ich diese Kostbarkeiten zuletzt aus den Augen verloren. Manche habe ich seit 5 Jahren nicht mehr aufgesucht. An den Herrenteich kann ich mich beispielsweise nur an einen verschlammten Zustand erinnern. Jetzt staunte ich nicht schlecht, als er gut mit Wasser gefüllt und mit zahlreichen Seerosen besiedelt ein ansprechendes Bild abgibt. Extrem abwechslungsreiche 7 Kilometer sind es geworden. Selbstverständlich gibt es dort noch mehr zu sehen (z.B. Bettelstein, Gersdorfer Ruine). Geschichtsinteressierte Menschen stoßen auf die Spuren Napoleons. Hobbygeologen finden das Ufer der Ostsee aus der Elster-Kaltzeit. Die Felsenbrücken stammen aus der Blütezeit des Bade- und Kurwesens. Hier wurden bereits Wanderwege hergestellt, da gab es noch nicht einmal den Begriff „Sächsische Schweiz“.

Nun lasse ich einfach die Bilder sprechen. Nur Handy-Qualität, da beim joggen logischerweise keine Spiegelreflexkamera dabei ist 😉

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