Zugang Winterstein/Bärenfangwände

Die schlechte Nachricht vorweg: Der markierte Wanderweg zum Winterstein über die Raubsteinschlüchte (Roter Strich) führt durch ein Waldstück, wo bereits viele Fichten umgestürzt sind. Dieser Weg ist von der Nationalparkverwaltung zurecht als unpassierbar gekennzeichnet. Auch die Abzweige Westelschlüchte und der Kletterzugang Bärenfangwände sind von umstürzenden Bäumen blockiert. Von der Ostseite kommt man also schlecht heran.

Die Buchschlüchte als westlicher Zugang zum Winterstein sind noch gut begehbar, aber auch auch hier stehen abgestorbene Fichten dicht am Weg, sodass langfristig ebenfalls eine Unpassierbarkeit droht. Auf den paar Metern zwischen Abzweig Buchschlüchte und Aufgang Winterstein liegen bereits ebenfalls viele Bäume quer. Dieses Waldstück ist bereits erheblich zusammengebrochen.

Nun die gute Nachricht: Es gibt eine Umgehung! Auf der Nordseite vom Winterstein führt ein unmarkierter Forstweg zum großen Teil über freies Gelände. Lediglich an der Einmündung Zeughausstraße läuft man 100 m durch ein Waldstück mit abgestorbenen Fichten. Über diesen unteren Wintersteinweg wird am ehesten die Erreichbarkeit des hinteren Raubschlosses dauerhaft sichergestellt sein!

 

Bergpfad Bärenfangwände/Hintergründel

Das Hintergründel ist vom Königsweg aus gut begehbar. Das Bergpfadsymbol an der Buche ist allerdings kaum noch zu erkennen. Bis zur Marienhöhle geht es durch Mischwald und auf diesen wunderschönen Wegabschnitt besteht keine Gefahr. Weiter oben, unmittelbar nach der Höhle befindet sich ein Verhau aus umgestürzten Bäumen, der aber einfach und gefahrlos umgangen werden kann. Der obere Ausstieg zum gehackten Weg wird allerdings von toten Fichten gesäumt. Aktuell ist die Durchgängigkeit zum Roßsteig noch gegeben. Das kann sich aber schnell ändern.

Am gehackten Weg ist der Bergpfad gut (neu) markiert. Der Weg Richtung Bärenfangwände/ Westelschlüchte ist in keinen guten Zustand. Es liegen viele Bäume quer und er verläuft überwiegend durch toten Fichtenbestand. Hier besteht eine hohe Gefährdung. Die Westelschlüchte waren von unten sowieso schon versperrt. Die Bärenfangwände-Stiege habe ich mir nicht angesehen. Das ist alles nur noch mit großer Mühe zu erreichen. Die Schlüchte sind gefüllt mit mächtigen, abgestorbenen Fichten. Dieser Bereich wird für einen längeren Zeitraum unbegehbar sein.

Roßsteig

Der Roßsteig ist insgesamt sehr gut begehbar. An der einen Problemstelle zwischen Abzweig Goldsteig und Zeughaus wurden kürzlich die Hindernisse mittels Forsttechnik beseitigt. Dabei wurden oberhalb vom Zeughaus am Steilstück zwar ein paar Holzschwellen beschädigt, aber das ist verschmerzbar.

[Stand/Begehung am 28.03.2021]

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