Schneesandsteingebirge II – Die Schrammsteine

verschneiter Wildschützensteig

Vergangenen Sonntag waren die Schrammsteine das kurzfristig auserkorene Ziel. Der Zahnsgrund macht tief verschneit einen verschlafenen Eindruck. Wo sonst viele Wanderer starten, waren nur wenige Pkw zu sehen. Die meisten Winterfreunde haben die weiße Pracht zum Skifahren in ihren Sperrkreis genutzt. Vor dem Hintergrund, dass in den nächsten Tagen bereits wieder Tauwetter mit milden Temperaturen Einzug halten soll, wollte ich einfach nur ein paar schöne Motive einfangen und die Stimmung einsaugen. Der Schnee zaubert eine komplett andere Farbwelt in den Sandstein. Plötzlich stören auch die Borkenkäferbäume nicht mehr so sehr, wenn sie in weiß getaucht sind. Wir haben für die Halbtagestour die kleine klassische Runde gewählt. Aufwärts durch den Schießgrund. Einmal den verschneiten Falkenstein bestaunen. Dann weiter zum Schrammtor. Der Elbleitenweg wurde gut von Skifahrern genutzt. Leute mit Stöcken sieht man hier zwar oft – aber selten Ski dazu 😉

Über den Wildschützensteig erklimmen wir Meter um Meter das Schrammsteinplateu, um den herrlichen Ausblick der Schrammsteinaussicht genießen zu können. Eine Glühweinpause haben wir dann am Müllerstein gemacht, wohin wir uns erstmal den Weg durch 30-50 cm Schnee bahnen mussten. Kurzzeitig kam sogar die Sonne hinter den Wolken hervor und entsandte vereinzelte Strahlen Richtung der Affensteine. Mit etwas Wehmut ging es wieder hinunter, über den Mittelwinkel, an der Wildwiese vorbei Richtung Zahnsgrund. Leider war es nur eine kurze Episode des Winters. Deutliche Plusgrade verbannten den Schnee ab Wochenmitte von den Bäumen und verwandeln die Landschaft wieder in das gewohnt graue Bild. Aber schon an diesen Wochenende gibt es Nachschlag. Und bis Mittwoch soll es winterlich bleiben. Somit bleibt die Hoffnung, auch mal wieder die Traumkombination Schnee/Sonne erleben zu dürfen…

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